Ein Laserdrucker ohne Toner ist nicht im Geringsten einsatzfähig. Doch wie bei den Tintenstrahldruckern gilt auch hier: die Ersatzteile beziehungsweise die Druckermedien sind die Teile, die die meisten Kosten verursachen. Hinzu kommt, dass einige Druckerhersteller bei Neugeräten Kartuschen einsetzen, die weniger Inhalt haben, als die Kartuschen, die später nachgekauft werden. Daher sollte schon beim Kauf darauf geachtet werden, immer Geräte mit vollständig gefüllten Kartuschen zu kaufen.
Toner vom Hersteller des Druckers ist teuer, dies wird spätestens bei der Anschaffung von Ersatzkartuschen deutlich. Die einfachste und immer noch günstigste Möglichkeit, sich Ersatz für den Laserdrucker zu beschaffen, ist das Internet. Hier haben sich viele Shops auf Druckerzubehör und Toner spezialisiert. Doch ist hier ein gewisses Maß an Vorsicht angebracht. Bei vielen Refill-Produkten, das sind leere Kartuschen, die wiederbefüllt wurden, leidet die Druckqualität. Es unterscheidet sich nicht nur die Farbzusammensetzung, auch bei der Menge der Ausdrucke gibt es teilweise erhebliche Unterschiede. Daher sollte der Kunde bei seiner Suche nach geeigneten Druckermedien nicht nur den Preis als Entscheidungskriterium anlegen.
In vielen Fällen gibt es durch den Chip, den die meisten Kartuschen für Toner enthalten, Probleme mit dem Drucker. Der Chip dient dazu, den Füllstand der Kartusche zu erkennen und frühzeitig zu warnen, wenn der Toner zu neige geht. Doch hier ist der Haken bei der ganzen Sache. Wenn dieser Chip vom Drucker nicht erkannt wird, gibt er die Kartusche nicht frei, der Drucker ist nach wie vor blockiert. Da nützt auch ein in alle Richtungen schütteln nichts. In diesem Fall kann nur ein Austausch der betroffenen Kartusche Abhilfe schaffen.
